Das kurze Leben der Sophie Scholl – 

Gedanken zur Erinnerungskultur zu Ihrem 100. Geburtstag 

Anlass

Anläss­lich des 100. Geburts­tags von Sophie Scholl ist im Stu­den­ten­wohn­heim Geschwis­ter Scholl eine Ver­an­stal­tung mit dem deut­schen Rund­funk-Jour­na­lis­ten und preis­ge­krön­ten Sach­buch­au­toren Her­mann Vin­ke geplant.

Der Autor

Vin­ke war Fern­ost-Kor­re­spon­dent der ARD in Tokio (1981−1986) und Nord­ame­ri­ka-Kor­re­spon­dent in Washing­ton (1986−1990) . Danach war er als Lei­ter des ARD-Stu­di­os Berlin/Ostdeutschland (1990−1991), als Pro­gramm­di­rek­tor Hör­funk bei Radio Bre­men (1992−2000) und als ARD-Kor­re­spon­dent Osteuropa/Baltikum (2000−2005) tätig.

Als preis­ge­krön­ter Sach­buch­au­tor wen­det sich Vin­ke ins­be­son­de­re an jugend­li­che Leser, um ihnen die NS-Ver­gan­gen­heit und den Wider­stand dage­gen nahezubringen.

Thema

Sophie Scholl steht bis heu­te stell­ver­tre­tend für den Wider­stand gegen das NS-Regime sowie für wäh­rend der NS-Zeit unter­drück­te Wer­te wie Frei­heit, Frie­den, Demo­kra­tie und Menschenrechte.

Her­mann Vin­ke, der 1980 mit sei­nem Buch „Das kur­ze Leben von Sophie Scholl“ die ers­te Bio­gra­phie von Sophie Scholl ver­öf­fent­li­che, beschreibt ihr Leben vor und wäh­rend des Wider­stands in der „Wei­ßen Rose“ anhand von Berich­ten, Doku­men­ten, Zeu­gen­aus­sa­gen, Brie­fen und Fotos.

Die Veranstaltung

Da Sophie Scholl noch Stu­den­tin war, als sie am 22. Febru­ar 1943 hin­ge­rich­tet wur­de, wird das Gespräch und Online-Inter­view mit Her­mann Vin­ke unter Mode­ra­ti­on von Eka­te­ri­na Astaf­y­e­va, einer Bewoh­ne­rin des Stu­den­ten­wohn­heims Geschwis­ter Scholl, durchgeführt.

Ver­an­stal­ter sind der Vor­stand und die Heim­selbst­ver­wal­tung des Stu­den­ten­wohn­heims Geschwis­ter Scholl. Auf­grund der Coro­na­vi­rus-Pan­de­mie (Covid-19) kann die Ver­an­stal­tung am 9. Mai nur online stattfinden.