Wer wohnt hier?

„Schollheim” das steht seit der Grün­dung 1956 für Gemein­schaft, Engag­ment, Ver­ant­wor­tung und güns­tig Leben im Her­zen Mün­chens.
Die­se ein­zig­ar­ti­ge Mischung kommt durch ver­schie­de­ne Fak­to­ren zustan­de. 

 

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Stu­den­ten

Bei­spiels­wei­se durch die vie­len ver­schie­de­nen Heim­be­woh­ner.

Im Schollheim leben der­zeit 269 Stu­den­ten der staat­li­chen Hoch­schu­len in Mün­chen. Davon sind etwa die Hälf­te weib­lich bezie­hungs­wei­se männ­lich. Ein Drit­tel unse­rer Wohn­heims­be­woh­ner sind inter­na­tio­nal Stu­die­ren­de, die aus allen Ecken der Erde stam­men. Über­wie­gend fin­den aller­dings euro­päi­sche Stu­die­ren­de ihren Weg ins Schollheim und des­sen Gemein­schaft. Bei uns sind Stu­den­ten jeg­li­cher Stu­di­en­rich­tun­gen ver­tre­ten, wobei die Tech­ni­schen Stu­di­en­gän­ge durch die unmit­tel­ba­re Nähe zur Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Mün­chen (TUM) am stärks­ten ver­tre­ten sind.

Wer hier ein­zie­hen darf und wird, ent­schei­den die Stu­den­ten durch einen stu­den­ti­schen Auf­nah­me­aus­schuss selbst. Dabei ist vor allem das Moti­va­ti­ons­schrei­ben des Bewer­bers aus­schlag­ge­bend. Es wird haupt­säch­lich dar­auf geach­tet, dass sich der Bewer­ber gut in das Wohn­heim ein­fü­gen kann. Auch des­halb wird schon bei der Bewer­bung auf Engag­ment und Offen­heit geschaut.

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Häu­ser

Aber nicht nur die Mischung der ver­schie­de­nen Wohn­heims­be­woh­ner stärkt die Gemein­schaft, son­dern vor allem die räum­li­che Struk­tur der Wohm­heims­ge­bäu­de. Ein­zel­ne Zim­mer wer­den mit gemein­schaft­lich genut­zen Räu­men, wie Küche und Wohn­zim­mer in gro­ße Wohn­grup­pen geglie­dert, die das Gemein­schafts­le­ben vor­an­trei­ben. Auch außer­halb der Wohn­grup­pen, bei­spiels­wei­se im Sport­raum, Wasch­kü­che oder Bar wird das Leben von Gemein­schaft geprägt.

Wir zeigen Engagment und Verantwortung!

Eini­ges im Wohn­heim bedarf jedoch der aus­drück­li­chen Rege­lung und Orga­ni­sie­rung, um ein ordent­li­ches Zusam­men­le­ben zu ermög­li­chen. Die Eck­punk­te sind im Wohn­ver­trag und der Haus­ord­nung ver­an­kert. Dazwi­schen gibt es vie­le Berei­che, die durch stu­den­ti­sches Engag­ment im Rah­men der weit­rei­chen­den Heim­selbst­ver­wal­tung, orga­ni­siert, gere­gelt und aus­ge­führt wer­den.

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Wohn­heim

Dazu zäh­len die Betreu­ung des Geträn­ke­au­to­ma­ten, die Orga­ni­sa­ti­on rund um die wohn­heims­ei­ge­ne Bar, Spen­den­aqui­se, Öffent­lich­keits­ar­beit des Ver­eins, Instand­hal­tung des Sport­raum, Lei­tung der Heim­selbst­ver­wal­tung, die Orga­ni­sa­ti­on von sport­li­chen und kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tung­en oder des Wohn­heims­netz­werks, um nur eini­ge der vie­len Auf­ga­ben zu nen­nen. Wei­ter­hin gibt es vier Tuto­ren­stel­len, die grö­ße­re Fahr­ten für Schollheim­be­woh­ner und Ehe­ma­li­ge und wei­te­re klei­ne­re Events orga­ni­sie­ren. Seit eini­gen Semes­tern gibt es auch eine Wohn­heims­ei­ge­ne Zei­tung die soge­nann­te „Schollzeit”, wel­che über ein eige­nes Zei­tungs­re­fe­rat, ver­fasst, desi­gned, gedruckt und ver­öf­fent­licht wird. 

Jeder Wohn­heims­be­woh­ner über­nimmt die Ver­ant­wor­tung das Wohn­heim im Sin­ne des Namens „Geschwis­ter Scholl” ange­mes­sen nach außen zu ver­tre­ten. Im Gegen­zug für Enga­ge­ment und über­nom­me Ver­ant­wor­tung erhal­ten die Wohn­heims­be­woh­ner nicht nur güns­ti­gen Wohn­raum, son­dern vor allem wich­ti­ge sozia­le Kom­pe­ten­zen, wel­che sowohl pri­vat als auch beruf­lich von gro­ßem Vor­teil sind und im Ver­gleich zu nicht Wohn­heims­be­woh­nern aus­ge­präg­ter sind.