Schollheimfahrt 2018 – Budapest

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Zei­tungs­re­fe­rat
Schol­lheim Zei­tungs­re­fe­rat 2018

Anfang Novem­ber war es wie­der soweit: Annä­hernd 50 ver­schla­fe­ne Schol­lis ste­hen am Frei­tag um 3.30 Uhr mor­gens kof­fer­be­packt in der Ein­gangs­hal­le des Wohn­heims. Ihr Ziel für die­ses Wochen­en­de: Buda­pest, die unga­ri­sche Metro­po­le an der Donau.

Bereits die sehr lan­ge Hin­fahrt gestal­tet sich zu einem ers­ten Höhe­punkt der Rei­se. Die ers­ten Stun­den der Fahrt ver­schla­fen wir noch, nach der ers­ten Pau­se wird es dann leb­haf­ter. Micha, unser sehr freund­li­cher Bus­fah­rer, gibt wirk­lich Alles, um mög­lichst rasch in Buda­pest anzu­kom­men. Pau­sen gibt es daher nur weni­ge, dafür ler­nen wir, die Ver­weil­dau­er von flüs­si­gen Sub­stan­zen im Ver­dau­ungs­trakt zu opti­mie­ren. In Buda­pest ange­kom­men sind wir über­rascht, wie ange­nehm warm es ist: T‑S­hirt-Wet­ter! Ein kur­zer Fuß­marsch, und schon sind wir am Hos­tel ange­kom­men. Glück­lich bezie­hen wir die sau­be­ren, hygie­nisch
ein­wand­frei­en Bet­ten.

Am frü­hen Abend geht es los in die Stadt, ers­ter Halt ist das monu­men­ta­le Par­la­ments­ge­bäu­de. Hell erleuch­tet ein beein­dru­cken­der Anblick! Nach einem klei­nen Spa­zier­gang durch die Stadt ist es nun Zeit für die Abend­pla­nung: Letzt­end­lich lan­den die meis­ten in einer groß­flä­chi­gen Bar, danach ver­ne­beln sich die Erin­ne­run­gen des Redak­teurs die­ser Zei­len. Nach einem aus­ge­wo­ge­nen Früh­stück beglei­tet von den obli­ga­to­ri­schen Klän­gen des „Guten Mor­gen, guten Mor­gen, guten Mor­gen Son­nen­schein“ geht es am Sams­tag­vor­mit­tag zum Fel­sen­kran­ken­haus. Die­ses liegt in einem aus­ge­bau­ten Höh­len­sys­tem unter einem der Buda­pes­ter Hügel. Im 2. Welt­krieg dien­te das Kran­ken­haus als bom­ben­si­che­re medi­zi­ni­sche Ver­sor­gungs­an­stalt. Nach dem Krieg wur­de es zum Atom­schutz­bun­ker aus­ge­baut und wäh­rend des Kal­ten Krie­ges in stän­di­ger Bereit­schaft instand­ge­hal­ten; heu­te ist es ein Muse­um.

Über Mit­tag erkun­den wir in Klein­grup­pen das Gelän­de rund um den Palast auf der rech­ten Sei­te der Donau. Danach tref­fen wir uns am ver­ein­bar­ten Ort, wie immer sind alle aus­nahms­los überpünkt­lich. Zufäl­lig ent­de­cken wir einen zu einer Rut­sche umge­bau­ten Bus; hier dür­fen sich auch die Älte­ren von uns noch ein­mal rich­tig jung füh­len.

Am Nach­mit­tag folgt dann die mitt­ler­wei­le tra­di­tio­nel­le Stadt­ral­lye. Ver­gnügt beklei­den wir wehr­lo­se Was­ser­hy­dran­ten, sam­meln im Über­maß Kas­sen­be­le­ge, geben Bestel­lun­gen auf Unga­risch ab, füh­ren öffent­lich unse­re Gesangs­küns­te auf, stel­len einen medi­ä­va­len (!) Schwert­kampf nach und erfreu­en uns noch an vie­len wei­te­ren intel­lek­tu­ell her­aus­for­dern­den Aktio­nen. Zur Stär­kung gibt es für die Meis­ten von uns unga­ri­sche Lán­gos, eine fett­re­du­zier­te unga­ri­sche Hefe­teig­spe­zia­li­tät.

Die Warm-Up Par­ty für die Nacht steigt dann in einem der Hos­tel-Zim­mer, irgend­wann sind sogar die robus­ten Ein­rich­tungs­schrän­ke nicht mehr vor unse­rer immer mehr eska­lie­ren­den Feie­rei sicher. Ein schnel­ler Orts­wech­sel bringt uns schließ­lich ins nahe Szim­p­la Kert, wo es zu Beginn noch recht behä­big, bald jedoch immer leb­haf­ter zugeht. Bis spät in die Nacht ver­lus­tie­ren wir uns auf dem Dance­floor, der güns­ti­ge unga­ri­sche Bier­preis gibt sein Übri­ges.

Am nächs­ten Mor­gen sind dann auch alle ziem­lich erschöpft, um 11 Uhr star­ten wir unse­re Rück­fahrt. Die ver­läuft im Wesent­li­chen unspek­ta­ku­lär, bis das PR-Refe­rat eine Meme-Schlacht star­tet, an der schon bald der gan­ze Bus Anteil nimmt. Am spä­ten Abend errei­chen wir Mün­chen und das Schol­lheim. Wir freu­en uns schon auf die nächs­te Fahrt, auf der wir dann sicher­lich ein mobi­les Dixi-Klo mit­füh­ren wer­den!

Schol­lheim­fahrt – Ein Aus­flug in Memes:

An die­ser Stel­le ein gro­ßes Dan­ke­schön an unse­re Tuto­ren für die auf­wen­di­ge Orga­ni­sa­ti­on, die hin­ter dem Aus­flug steckt. Wahn­sinn!

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