Schollheimtag 2019

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Zei­tungs­re­fe­rat
Schol­lheim Zei­tungs­re­fe­rat 2019

Am dies­jäh­ri­gen Schol­lheim­tag platz­te der neu gestal­te­te Saal aus allen Näh­ten, da sehr vie­le der nun seit die­sem Semes­ter 262 im Wohn­heim leben­den Schol­lis der Ein­la­dung gefolgt sind. Zudem haben wir uns sehr gefreut, dass auch so vie­le Alt- Schol­lis teil­ge­nom­men hat­ten und an die­sem ganz beson­de­ren Tag, der danach in der größ­ten und letz­ten Flur­par­ty des Wohn­heims sei­nen Höhe­punkt fand, bei uns waren. Der Schol­lheim­tag ist ein tra­di­ti­ons­rei­cher Tag, an dem sich Akti­ve und Ehe­ma­li­ge tref­fen und aus­tau­schen kön­nen.

Ursprüng­lich wur­de uns für die­sen Tag die Bar­eröff­nung ver­spro­chen, aber da die Bau­ar­bei­ten noch ein klein wenig län­ger gedau­ert haben, wur­de dies noch ein­mal ver­scho­ben. Dafür wur­de uns die Dach­ter­ras­se über­ge­ben, auf der wir ab sofort die ein oder ande­re freie Minu­te und die spä­ter Herbst­son­ne genie­ßen konn­ten.

In sei­ner Rede wür­dig­te Herr Knappstein zuerst Herrn Borel­li, der mit 95 Jah­ren ab Janu­ar als Ältes­ter aus dem Vor­stand abtritt und dank­te ihm für die vie­le aus­ge­zeich­ne­te Arbeit, die er in den letz­ten Jah­ren für das Schol­lheim ver­rich­tet hat. Eben­so begrüß­te er Frau Jenisch, deren im Jahr 2016 ver­stor­be­ner Mann Robert Jenisch gan­ze 60 Jah­re Geschäfts­füh­rer und Teil des Vor­stands war. Außer­dem wur­de Herr Breit­bach ver­ab­schie­det, Herr Knappstein ehr­te ihn für sei­ne lang­jäh­ri­ge Tätig­keit als Heim­lei­ter.

Im Anschluss hob er die tol­len Inte­gra­ti­ons­be­mü­hun­gen her­vor, die die Bestands­schol­lis und Neu-Schol­lis im Herbst unter­nom­men haben, um die vie­len neu­en Bewoh­ner und Appar­te­ments in das all­ge­mei­ne Wohn­heim­le­ben mit­ein­zu­glie­dern. Das Mit­ein­an­der und die gegen­sei­ti­ge Tole­ranz und Offen­heit, aber auch das star­ke Ver­trau­en inein­an­der und die Freu­de am gemein­sa­men Leben im Schol­lheim waren schon damals die Grün­de, war­um es ihm in sei­ner Wohn­zeit in den 80er-Jah­ren so gut gefal­len hat. Gleich­zei­tig for­der­te er uns ent­schie­den auf, in Zei­ten, in denen die AFD zwei­stel­li­ge Ergeb­nis­se in fast allen Wah­len bekommt und in denen rech­tes Gedan­ken­gut wie­der salon­fä­hig und sogar von Tei­len unse­rer jun­gen Genera­ti­on unter­stützt wird, die Demo­kra­tie so gut es geht zu stär­ken und an ihr mit­zu­wir­ken.

Die Wer­te, die das Zusam­men­le­ben im Wohn­heim aus­ma­chen, sol­len unbe­dingt wei­ter­ge­ge­ben und die Mit­men­schen wie Freun­de oder Fami­lie sol­len dabei auch an die Hand genom­men wer­den, denn wir haben heut­zu­ta­ge viel bes­se­re Mög­lich­kei­ten als die Geschwis­ter Scholl damals!

Im Anschluss erzähl­te uns Wil­li Bas­ler, ein alter Schol­li aus den 70er-Jah­ren vom Leben damals, in wel­chem Zwei­bett­zim­mer noch selbst­ver­ständ­lich waren, der Pfor­ten­dienst jeden Monat ein prä­gen­des Erleb­nis war und die Rauch­ver­bot­s­ein­füh­rung im Ver­gleich zur sons­ti­gen Gesell­schaft ziem­lich früh kam.

Musi­ka­lisch umrahmt wur­de der Abend vom Chor unter der Lei­tung von Rapha­el Schön­ball und von Anja, die den Gro­tesk­song der Ärz­te mit ihrer E‑Gitarre vor­trug. Bei­de beka­men tosen­den Applaus und wir freu­en uns schon alle auf hof­fent­lich wei­te­re Dar­bie­tun­gen im neu­en Semes­ter!

Im Anschluss dar­an gab es wie­der das bewähr­te Buf­fet der Natio­nen sowie den Glüh­wein­stand der Tuto­ren im Durch­gang zum Haus 2.

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