Weihnachtsfeier 2023
Am 19. Dezember fand unsere alljährliche Weihnachtsfeier mit zahlreichen musikalischen Einlagen, einem Krippenspiel und reichlich Glühwein, Plätzchen und Kartoffelsuppe statt.

Am Abend des 19. Dezem­bers hieß es für alle Schol­lis und Mit­ar­bei­ten­den unse­rer Ver­wal­tung end­lich wie­der: Tas­sen schnap­pen und ab in den Saal zur dies­jäh­ri­gen Weihnachtsfeier!

Dank der Tutor:innen und vie­len flei­ßi­gen Hel­fer­lein war für Glüh­wein und Punsch, Plätz­chen und Kar­tof­fel­sup­pe, sowie ein umfang­rei­ches Abend-Pro­gramm inklu­si­ve einer Foto­box gesorgt.
Neben erst­klas­si­gen Auf­trit­ten des Scholl­heim-Chors, der Scholl­heim-Band und zwei Solo-Künstler:innen, durf­ten wir auch ein Kon­zert der Medi­zi­ner-Big­band genie­ßen. 

Und wie es sich für eine Scholl­heim-Weih­nachts­fei­er gehört, fand natür­lich wie­der ein selbst insze­nier­tes Krip­pen­spiel statt. 

Unser Tutor Alex berichtet:

Da zur all­jähr­li­chen Schol­li-Weih­nachts­fei­er natür­lich kei­nes­falls das wohn­heims­ei­ge­ne Krip­pen­spiel feh­len darf, haben wir, die Tutor:innen, uns die Köp­fe zer­bro­chen und die Fin­ger blu­tig geschrie­ben, um ein lus­ti­ges Spek­ta­kel auf die Büh­ne zu zau­bern. Zwi­schen all den musi­ka­li­schen Auf­trit­ten des Abends wur­de also auf­grund neu­er Brand­schutz-Ver­ord­nun­gen das schwu­le Schol­li-Pär­chen, Josef und Mari­us, auf die Stra­ße gesetzt. Hoch­schwan­ger kämp­fen sich die bei­den auf der Suche nach Unter­schlupf in Mün­chen durch Schnee­stür­me und peit­schen­de Käl­te, doch in den ande­ren Wohn­hei­men wer­den sie nicht fün­dig, da die­se ent­we­der nicht cool genug sind oder kei­ne Ex-Schol­lis akzep­tie­ren. Schließ­lich fin­den sie doch noch einen tro­cke­nen Schlaf­platz am Münch­ner Haupt­bahn­hof, wo sie sogar von den drei Land­strei­chern aus dem Frank­fur­ter Bahn­hofs­vier­tel auf­ge­sucht wer­den. Das klei­ne Baby wird somit in behü­te­ter Gesell­schaft gebo­ren, mit Geschen­ken über­schüt­tet und kann in eine leuch­ten­de Zukunft durchstarten.

Uns Tutor:innen ist natür­lich bewusst, dass wir mit der umge­schrie­be­nen Geschich­te sen­si­ble The­ma­ti­ken wie Obdach­lo­sig­keit anspre­chen. Daher haben wir in Abspra­che mit den Heimrät:innen eine Spen­den­ak­ti­on für die Bahn­hofs­mis­si­on gestar­tet, bei der eine Sum­me in Höhe von 166,52€ zusam­men­ge­kom­men ist.

Im Anschluss an die Weih­nachts­fei­er ging es in einer Polo­nai­se direkt hin­un­ter in die Bar, wo der Abend bei kal­ten Geträn­ken und Musik aus­klin­gen konnte.

Und weil Bil­der bekannt­lich mehr sagen als tau­send Wor­te, fol­gen hier ein paar Ein­drü­cke des Abends:

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