logo_3_header_rot_transparent

Scholl­heim Blog

Unser Wohn­heim ist mehr als nur ein Ort zum Schla­fen – es ist ein pul­sie­ren­der Treff­punkt für krea­ti­ve Köp­fe, auf­ge­schlos­se­ne Per­sön­lich­kei­ten und neu­gie­ri­ge Geis­ter. In die­sem Blog kön­nen Sie in unse­re leben­di­ge Gemein­schaft ein­tau­chen, hier erfah­ren Sie aus ers­ter Hand die Geschich­ten, Ver­an­stal­tung­en und Aben­teu­er unse­res Wohn­hei­mes. Beglei­ten Sie uns auf unse­ren Rei­sen, bei kul­tu­rel­len Event, sport­li­chen Wett­be­wer­ben, infor­ma­ti­ven Work­shops oder wenn wir unse­re wil­des­ten Ideen in die Tat umset­zen. Wir laden Sie ein, mit uns auf Ent­de­ckungs­rei­se zu gehen und einen Blick hin­ter die Kulis­sen zu werfen: 
Am 9. Mai 2021 wäre Sophie Scholl hun­dert Jah­re alt gewor­den. Ihr Leben ende­te im Febru­ar 1943 unter dem Fall­beil, als sie gera­de mal 21 Jah­re alt war. An ihr Wir­ken und ihre Idea­le wol­len wir im Stu­den­ten­wohn­heim Geschwis­ter Scholl zum Anlass ihres hun­derts­ten Geburts­tags erin­nern. Die Film­pre­mie­re reiht sich dabei in wei­te­re Gedenk­ver­an­stal­tun­gen, ange­fan­gen mit der Wan­der­aus­stel­lung „Sophie Scholl” der Wei­ßen Rose Stif­tung ein. 
Zum 100. Geburts­tag Sophie Scholls stellt die Wei­ße Rose Stif­tung eine neue bio­gra­fi­sche Wan­der­aus­stel­lung mit dem Titel „Sophie Scholl und die Wei­ße Rose” vor. Die­se wird im Geden­ken eine bei­spiel­los muti­ge jun­ge Frau im Stu­den­ten­wohn­heim Geschwis­ter Scholl e.V. prä­sen­tiert, ehe sie anschlie­ßend nach den Oster­fe­ri­en im Zusam­men­hang mit Gedenk­ver­an­stal­tun­gen am Sophie-Scholl-Gym­na­si­um Mün­chen und wei­te­ren Orten gezeigt wird. 
„Wie war mein Ein­zug? Die Stra­ße war sehr ruhig, die Uni wegen Coro­na geschlos­sen. Manch­mal habe ich Leu­te mit Mas­ken auf der Stra­ße oder in Geschäf­ten gese­hen. Schließ­lich habe ich das Scholl­heim gefun­den. Schön war das Gefühl, den Schlüs­sel in der Hand zu halten.” 
„Ich lie­be es, auf die Fra­ge mit wie vie­len Leu­ten man zusam­men­lebt „17“ zu ant­wor­ten und den ent­setz­ten Gesichts­aus­druck zu sehen.” 
„Mei­ne Ent­schei­dung, ins Scholl­heim zu zie­hen, war eine der bes­ten mei­nes Lebens, da man hier genau das fin­det, was man sich für sei­ne Stu­den­ten­zeit erträumt hat: vie­le tol­le, offe­ne & sym­pa­thi­sche Men­schen, mit denen man ganz unbe­schwert und ent­spannt leben kann.” 
„Was bedeu­tet das Scholl­heim für mich? Kurz zusam­men­ge­fasst: Das Scholl­heim bedeu­tet für mich Zuhau­se, Freun­de, Höhen und Tiefen.” 
„Für mich fühlt sich das Leben im Scholl­heim oft wie eine ganz lan­ge Pyja­ma­par­ty mit Freun­den an. Die­ses Gefühl, wenn man ein­fach über­glück­lich ist, mit so lie­ben Men­schen zusam­men woh­nen zu kön­nen ohne jeg­li­chen Zwang.” 
Mit Beginn des Win­ter­se­mes­ters stand auch end­lich wie­der die berühm­te jähr­li­che Scholl­heim­fahrt an. Nach rekord­ver­däch­tig schnel­ler Fül­lung der Teil­nah­me­plät­ze ging es für einen Bus vol­ler Schol­lis am ers­ten Novem­ber­wo­chen­en­de auf in Rich­tung Ljublja­na, der roman­ti­schen, male­ri­schen Haupt­stadt Sloweniens. 
Am dies­jäh­ri­gen Scholl­heim­tag platz­te der neu gestal­te­te Saal aus allen Näh­ten, da sehr vie­le der nun seit die­sem Semes­ter 262 im Wohn­heim leben­den Schol­lis der Ein­la­dung gefolgt sind. Zudem haben wir uns sehr gefreut, dass auch so vie­le Alt- Schol­lis teil­ge­nom­men hat­ten und an die­sem ganz beson­de­ren Tag, der danach in der größ­ten und letz­ten Flur­par­ty des Wohn­heims sei­nen Höhe­punkt fand, bei uns waren.